Diesen Satz höre ich wirklich häufig, und ich muss gestehen, dass mein erster Gedanke manchmal ein kleines „Ach nee, schon wieder so einer“ ist. Nicht, weil ich meinen Beruf nicht toll finde – ganz im Gegenteil. Goldschmiedin ist für mich nach wie vor mein Traumberuf, ich liebe diesen Beruf und könnte mir nicht vorstellen, ihn irgendwann ganz aufzugeben.
Mein Gedanke kommt eher daher, dass ich inzwischen ziemlich genau weiß, welche Vorstellung viele Menschen vom Goldschmiedehandwerk haben. Man sitzt an seiner Werkbank, hat schönes Gold und Silber vor sich, sucht wunderbare Edelsteine aus und fertigt mit den eigenen Händen Schmuckstücke. Und im Grunde stimmt das ja sogar alles. Nur ist es eben ein ziemlich kleiner und sehr romantischer Ausschnitt aus meinem Arbeitsalltag.
Ein Handwerk ist eben ein Handwerk
Meistens reicht schon ein zweiter Blick auf meine Hände, um festzustellen, dass die nicht immer so aussehen, wie man es vielleicht bei jemandem erwarten würde, der den ganzen Tag mit Gold und Edelsteinen zu tun hat.
Goldschmieden ist ein Handwerk, und ich arbeite tatsächlich mit meinen Händen. Ich säge, feile, schmiede, löte, ziehe Draht, poliere und halte kleine Werkstücke so fest, dass meine Hände im Laufe der Jahre tatsächlich zu ziemlich guten kleinen Schraubstöcken geworden sind. Das hinterlässt Spuren, und besonders gepflegt sehen sie deshalb nicht immer aus.
Was man von außen ebenfalls nicht unbedingt sieht: Ein erstaunlich großer Teil meines Arbeitstages findet gar nicht an der Werkbank statt. Als selbstständige Goldschmiedin muss ich Buchhaltung machen, Material bestellen, Kostenvoranschläge schreiben, mit Lieferanten sprechen und all die anderen Dinge erledigen, die eben dazugehören. Und all das hat die etwas lästige Angewohnheit, mich regelmäßig von meiner eigentlichen Arbeit am Werkbrett wegzuholen.
Dazwischen kommen Reparaturen meiner Juweliere, für die ich arbeite. Ketten müssen gelötet, Ringe vergrößert oder verkleinert werden, und im Moment habe ich außerdem sehr viele Umarbeitungen auf dem Tisch. Gerade die mache ich allerdings sehr gerne.
Wenn aus einer Idee langsam ein Schmuckstück wird
Bei Umarbeitungen kommen die Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen zu mir. Manche wissen schon sehr genau, was sie möchten. Andere haben vielleicht einen bestimmten Stein und wissen zumindest, dass daraus ein Ring oder ein Anhänger werden soll.
Am liebsten ist mir tatsächlich die Variante dazwischen: Jemand kommt mit einer Grundidee, weiß ungefähr, in welche Richtung es gehen soll, und dann entwickeln wir den Rest gemeinsam. Ich kann etwas zeigen, wir schauen uns Steine an, ich skizziere ein bisschen, wir spielen mit verschiedenen Möglichkeiten und irgendwann ergibt sich daraus etwas.
Schwieriger wird es, wenn jemand mit einem Bild kommt und genau dieses Schmuckstück haben möchte, die Idee technisch aber entweder gar nicht oder nur mit einem sehr großen Aufwand umzusetzen ist. Dann gehört es eben auch zu meinem Beruf, zu erklären, warum das so ist und welche Alternativen wir haben.
Und natürlich gibt es noch die Kunden, die mir eine Tüte mit altem Schmuck auf den Tisch legen und sagen: „Machen Sie mal was draus.“
Die wissen manchmal noch nicht einmal, ob es hinterher ein Ring, ein Anhänger oder etwas völlig anderes werden soll. Auch daraus kann etwas Wunderbares entstehen, aber ein bisschen mehr Anfangsidee macht mein Leben zugegebenermaßen leichter.
Warum es trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – mein Traumberuf ist
Wenn ich darüber nachdenke, was ich an meinem Beruf besonders liebe, sind es neben dem Handwerk vor allem die Geschichten, die mit den Schmuckstücken verbunden sind. Ich fertige Trauringe und bin damit ein kleines Stück an einem neuen Lebensabschnitt beteiligt. Menschen kommen zu mir, weil sie einen Hochzeitstag feiern und etwas Besonderes verschenken möchten. Ich hatte beispielsweise einen Kunden, der mit seiner Frau sehr gerne auf Usedom ist und ihr ein Schmuckstück schenken wollte, das sie mit dieser Insel verbindet. Wenn anschließend die Nachricht kommt, dass er den Anhänger gerade verschenkt hat und seine Frau sich riesig darüber freut, dann sind das für mich einfach schöne Momente.
Oder eine Kundin, die mehr als 50 Kilo abgenommen hatte und unglaublich stolz auf das war, was sie geschafft hatte. Sie wollte sich selbst mit einem Ring dafür belohnen. Auch so ein Ring ist eben hinterher nicht einfach nur ein Ring, sondern erinnert sie immer wieder an etwas, das sie für sich erreicht hat.
Und dann gibt es die stilleren Aufträge. Schmuck eines verstorbenen Menschen wird umgearbeitet, damit er wieder getragen werden kann. Ich arbeite Tierhaare in Erinnerungsschmuck ein oder manchmal auch etwas Asche eines geliebten Tieres. Bei solchen Arbeiten ist mir sehr bewusst, dass das, was vor mir auf der Werkbank liegt, für den Menschen auf der anderen Seite des Tisches einen ganz anderen Wert hat als den reinen Materialwert. Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum ich meinen Beruf nach all den Jahren immer noch so liebe.
Natürlich gibt es auch die anderen Momente. Zum Beispiel die Diskussion darüber, warum das Löten einer Kette 30 Euro kostet, gerne verbunden mit dem Satz: „Dafür bekomme ich ja eine neue Kette.“ Den höre ich tatsächlich ziemlich häufig. Nur stimmt das inzwischen meistens schlicht nicht mehr – selbst eine vernünftige Silberkette bekommt man für diesen Preis heute kaum noch. Dazu kommt gelegentlich die Frage, ob eine Arbeit wirklich so lange dauern muss, und hin und wieder auch ein Mann, der versucht, mir meinen eigenen Beruf zu erklären. Da muss ich dann manchmal ein bisschen tiefer durchatmen.
Aber tatsächlich sind solche Situationen eher selten. Wenn ich erkläre, warum etwas aufwendig ist, welche Arbeitsschritte notwendig sind oder warum beispielsweise ein Fasser hinzugezogen werden muss, reagieren die meisten Menschen sehr verständnisvoll. Oft kommt dann einfach: „Ach so, das wusste ich nicht.“
Woher sollten sie es auch wissen?
Deshalb ist die Antwort auf den Satz vom Anfang eigentlich ganz einfach: Ja, ich habe einen tollen Beruf und für mich ist es sogar mein Traumberuf. Nur die romantische Vorstellung davon und mein tatsächlicher Werkstattalltag haben manchmal nicht ganz so viel miteinander zu tun.
Was hinter einem fertigen Schmuckstück steckt, sieht man ihm im besten Fall nämlich gar nicht an. Man sieht nicht die Jahre der Ausbildung und Erfahrung, nicht die Fortbildungen, nicht mein Wissen als Goldschmiedemeisterin und Restauratorin und auch nicht all die kleinen Entscheidungen, die während der Arbeit getroffen werden müssen. Am Ende sieht man das Schmuckstück, das daraus entstanden ist, und genau so soll es ja auch sein.
So persönlich • so besonders • so Brigitta von Grünberg
Wie viel Arbeit tatsächlich hinter einem handgefertigten Schmuckstück steckt, lässt sich übrigens wunderbar erklären. Noch überzeugender ist es allerdings, es einmal selbst auszuprobieren. Im passenden Werkstattgeflüster erzähle ich von einem meiner früheren Kunden, der genau das getan hat – und anschließend eine etwas andere Vorstellung von meiner Arbeit hatte.
Manchmal tanzt das Licht. Und manchmal verpasst man es. Seit ich auf Usedom lebe, höre ich immer wieder von den Polarlichtern, die über der Ostsee zu sehen waren – nur nie dann, wenn ich gerade den Blick zum Himmel richte. Ein, zwei Tage später entdecke ich dann beeindruckende Aufnahmen von grünlich-rosafarbenen Schleiern, die sich über den Nachthimmel legen wie ein zarter Vorhang aus Licht und Magie.
Diese Mischung aus Sehnsucht, Staunen und dem Gefühl, etwas beinahe verpasst zu haben, war die Geburtsstunde meiner Aurora-Reigenringe. Inspiriert vom Farbenspiel der Nordlichter, tragen diese handgearbeiteten Ringe die Erinnerung an flüchtige Himmelsphänomene – und machen sie tragbar, greifbar, alltäglich.
Farben wie das Polarlicht – die Inspiration hinter den Aurora-Reigenringen
Die Steine, die ich für diese Ringe verwende, sind Turmalin-Cabochons – in zarten Rosatönen, frischem Hellgrün, manchmal auch leicht violett angehaucht. Farben, wie sie am Himmel tanzen könnten, wenn das Nordlicht sich zeigt. Ich hatte schon länger eine kleine Sammlung dieser Steine – jede einzelne ein Schatz für sich – und plötzlich ergab alles Sinn.
Zarte Gestaltung mit Tiefe – so entstehen die Aurora-Reigenringe
Die Ringe sind bewusst zart gearbeitet, mit einer schlichten, zurückhaltenden Ringschiene, die den Stein in seiner ganzen Leuchtkraft zur Geltung bringt.
Ein Reigen aus Licht – Kombinierbarkeit der Aurora-Reigenringe
Ich nenne sie Reigenringe, weil sie sich miteinander kombinieren lassen: zwei, drei oder auch vier Stück nebeneinander getragen, bilden sie ein kleines tänzerisches Ensemble – wie ein Lichtertanz auf der Haut.
Lebendige Unregelmäßigkeit – jedes Stück ein Unikat
Dabei sind die Ringe nicht exakt gleich hoch – das ist Absicht. Die Cabochons haben unterschiedliche Höhen, und jede Fassung wird individuell angepasst. Ich feile die Ringschiene leicht ab, um der jeweiligen Fassung eine harmonische Auflage zu geben. Dadurch entsteht beim Tragen mehrerer Ringe ein leichtes Spiel, ein bewusster Abstand zwischen den Steinen, der dem Gesamtbild eine fast lebendige Dynamik verleiht.
Warum kleine Abstände zwischen den Ringen gewollt sind
Perfektion im klassischen Sinne war nie mein Ziel – vielmehr ging es mir um das Gefühl: das Unerwartete, das Zauberhafte, das Verspielte. So wie das Licht am Himmel manchmal nur flüchtig auftaucht und doch einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Ein Blick auf die Werkbank: So entstehen die Aurora-Reigenringe
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie ein Schmuckstück eigentlich entsteht? In einem nicht ganz so kurzen Video nehme ich Sie mit in meine Werkstatt und zeige Ihnen die Entstehung der Aurora-Reigenringe – vom ersten Handgriff bis zum fertigen Stück. Sie sehen, wie das Silber gewalzt, gezogen, geschmiedet und gebogen wird. Wie ich säge, feile, löte und schließlich die Turmalin-Cabochons einpasse. Jeder Schritt geschieht in reiner Handarbeit – mit Zeit, Geduld und dem Blick für das Besondere.
Wenn Sie also neugierig sind, wie aus einer Idee und einem Rohmaterial ein leuchtender Reigenring wird, dann schauen Sie gern rein:
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Die Aurora-Reigenringe finden Sie in meinem Onlineshop – und jedes Stück ist ein kleines Unikat. Es gibt sie in verschiedenen Farben und Größen, und Sie können sich natürlich auch Ihren ganz eigenen Reigen aus mehreren zusammenstellen.
Sollte der passende Ring nicht dabei sein, zögern Sie nicht und schreiben mir eine Nachricht. Wir finden eine Lösung.
Ich werde die Polarlichter vielleicht nie live sehen – oder vielleicht doch, eines Tages, ganz unerwartet. Aber bis dahin tragen meine Aurora-Reigenringe diesen Traum weiter. Ein Licht, das man anfassen kann. Ein Tanz, den man bei sich trägt.
Ein Herz voller Erinnerungen – Trau(er)Herz aus Trauringen
Es gibt Aufträge in meiner Werkstatt, die mich ganz besonders berühren. Einer davon war die Umarbeitung eines Trauringes zu einem Trau(er)Herz. Diese Aufgabe ist immer individuell und emotional – und diesmal war es nicht anders.
Eine Anfrage aus der Ferne
Die junge Dame, die mich kontaktierte, schrieb mir über WhatsApp. Sie fragte nach einem Beratungstermin, da sie im Urlaub auf Usedom war. Ursprünglich stammt sie von der Insel, lebt mittlerweile aber woanders. So wurde aus ihrem Ausflug in die Heimat ein Besuch bei mir – in meiner aktuellen Werkstatt, die noch in meinem Zuhause untergebracht ist, bevor das neue Atelier in Bansin im März 2025 eröffnet.
Ein emotionales Gespräch in vertrauter Atmosphäre
Wir saßen gemeinsam in meinem Wohnzimmer. Hathor, meine Hündin, war natürlich dabei. Eigentlich kennt sie den Umgang mit Kunden gut, war aber anfangs etwas „kratzbüstig“ – schließlich ist es „ihr“ Wohnzimmer. Doch wie so oft zeigte sich, dass sie ein feines Gespür für Menschen und Situationen hat. Schnell legte sich ihr anfänglicher Beschützerinstinkt, und sie wurde zur einfühlsamen Begleiterin dieses emotionalen Gesprächs. Für uns beide ist es wichtig, den Menschen, die mit so einem besonderen Anliegen zu mir kommen, Trost und Sicherheit zu geben.
Die Trauringe werden zum Trau(er)Herz
Die Umarbeitung von Trauringen, die nicht mehr als solche getragen werden können, weil einer der Partner verstorben ist, ist ein sensibler und persönlicher Prozess. Jedes Stück erzählt eine Geschichte, hält Erinnerungen fest und symbolisiert eine Verbindung, die über das Leben hinausgeht. Dieses Trau(er)Herz wurde mit viel Liebe und Bedacht gefertigt, um den Erinnerungen einen neuen Platz zu geben.
Inspiration und Auftragsmöglichkeiten im Onlineshop
Falls Sie sich für ein Trau(er)Herz interessieren, könenn Sie auch über meinen Onlineshop einen Auftrag erteilen. Dort finden Sie auch weitere Beispiele und Inspirationen, wie aus Trauringen einzigartige Schmuckstücke entstehen.
Schauen Sie gerne vorbei:Trau(er)Herz im Shop.
Die Umarbeitung als Video dokumentiert
Ich habe die Umarbeitung diesmal mit einem längeren Video begleitet, das ich mit Erlaubnis der Kundin teilen darf. Es zeigt die Schritte der Transformation – von den Trauringen zum Trauerherz – und gibt einen Einblick in die Bedeutung, die solch ein Schmuckstück haben kann.
Da das Video etwa 15 Minuten lang ist, habe ich es auf YouTube hochgeladen, damit Sie sich ganz in Ruhe darauf einlassen können. Schauen Sie gerne vorbei und lassen sich von der emotionalen Reise berühren.
Es muss natürlich nicht immer ein Trau(er)Herz sein, Ich kann auch einen der Trauringe zu einem neuen Ring, der aber alle Emotionen behält, umarbeiten. Dazu habe ich hier in den Gedankenperlen schon mal etwas geschrieben.
Heute möchte ich Ihnen einen spannenden Blick hinter die Kulissen meiner Schmuckwerkstatt gewähren und Ihnen die Herstellung von Muschel- und Schneckenohrringen zeigen. Der Prozess ist genauso faszinierend wie die fertigen Stücke, und ich freue mich, jeden Schritt davon vorzustellen.
1. Muscheln und Schnecken sammeln
Der erste Schritt ist immer der aufregendste – das Sammeln der Muscheln und Schnecken. Ich gehe oft an den Strand, um nach den schönsten und einzigartigsten Muscheln und Schnecken zu suchen. Jeder Fund ist ein kleines Abenteuer und bringt mich der perfekten Vorlage für meine Schmuckstücke näher. Es ist erstaunlich, wie die Natur solche wunderbaren Formen und Texturen schafft. Das ist definitv ein Vorteil, wenn man nur ein paar Minuten von der Ostsee entfernt wohnt.
2. Abformungen mit Knetsilikon erstellen
Sobald ich die perfekten Muscheln und Schnecken gefunden habe, beginne ich mit dem Abformen. Ich benutze Knetsilikon, um präzise Abdrücke von den Muscheln und Schnecken zu erstellen. Dieser Schritt ist entscheidend, da die Abformungen später die Grundlage für die Schmuckstücke bilden. Das Knetsilikon fängt jede feine Detailgenauigkeit der Muschel- oder Schneckenoberfläche ein. Hier ein kleines Dankeschön an meine ehemalige Mitarbeiterin, die als Zahntechnikerin ein paar neue Werkzeuge und Materialien in Bezug auf die Wachsbearbeitung in meine Goldschmiede gebracht hat.
3. Wachs ausgießen
Mit den Silikonabdrücken in der Hand gieße ich flüssiges Wachs hinein, um eine detaillierte Modellform zu erstellen. Diese Wachsmodelle werden später in Silber und Gold gegossen. Der Wachsauftrag muss sorgfältig erfolgen, um sicherzustellen, dass die Details der Muscheln und Schnecken perfekt zur Geltung kommen.
4. Gießen in Silber & 750er Gelbgold
Die Wachsmodelle werden anschließend zu meinem Gießer geschickt, der die Modelle in Silber und 750er Gelbgold gießt. Dieser Schritt verwandelt das Wachs in wunderschöne Metallrohlinge. Das Gießen ist ein wichtiger Moment, denn hier wird die Magie sichtbar, wenn sich die Details in wertvolles Metall verwandeln.
5. Gusskanal absägen
Nach dem Gießen ist es Zeit, die Gusskanäle abzutrennen. Diese Kanäle sind notwendig, um das geschmolzene Metall in die Form zu bringen, müssen aber nach dem Gießen entfernt werden. Ich säge die Kanäle ab und bereite die Rohlinge für die weitere Bearbeitung vor.
6. Feilen & Schmirgeln
Die Rohlinge werden dann noch bearbeitet. Mit Feilen und Schmirgelpapier glätte ich die Oberflächen, entferne kleine
Unregelmäßigkeiten und sorge dafür, dass die Details perfekt zur Geltung kommen. Dieser Schritt erfordert Geduld und Präzision, um die feinen Details der Muscheln und Schnecken zu betonen. Bei den Mini-Ohrringen ist es wirklich eine Geduldsprobe – manchmal sind die Finger zu dick und die Muscheln hüpfen durch die Werkstatt
.
Bei den großen Muscheln und den Schnecken sind noch ein paar weitere Schritte nötig. Die bekommen ein Bodenblech. Dazu mus erst mal das Belch gewalzt werden, die Muscheln und Schnecken werden dann aufgelötet und ausgesägt.
Anschließend werden die Stifte hinten angelötet.
Jeder dieser Schritte ist ein kleiner Teil eines liebevollen Prozesses, der in den fertigen Muschel- und Schneckenohrringen gipfelt. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie aus einfachen Naturmaterialien durch Handwerkskunst meine Schmuckstücke entstehen. Ich hoffe, dieser Einblick hat Ihnen gefallen und Sie können die nächste Reise in die Welt meiner Schmuckkreationen noch mehr genießen.
Bleiben Sie gespannt auf weitere faszinierende Einblicke und meine nächsten Schmuckstücke!
Nach und nach kommen die Muschelohrringe und Anhänger auch in den Onlineshop.
Die Mini-Ohrringe aus Gelbgold finden Sie zum Beispielhier.
so viele Mupfeln – so besonders – so B. von Grünberg
Ich habe das Gefühl, seit ich den Blog neu gestaltet habe, gibt es einige neue Gesichter! Es ist verrückt, wie sehr ich das Gefühl habe, dass meine Leser wie meine kleine Familie sind, und gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass wir nicht genug übereinander wissen. Deshalb möchte ich heute nochmal 21 Fakten über meine Vergangenheit und meine Freizeit mit Ihnen teilen, die Sie vielleicht schon wussten, oder auch nicht.
Von Zicke der Stufe zur leidenschaftlichen Handwerkerin: Mein Weg der Veränderung
1. In der Abi-Zeitung bin ich zur „Zicke der Stufe“ gewählt worden. 2. Ich bin immer noch ein „kleiner“ Jähzorn. 3.Und ich weiß, wie man jemandem die Ohren abreißt. Dafür ein Danke an meine Mama für die Idee, einen Selbstverteidigungskurs zu machen. 4.Ich habe nach dem Abi eine lange Zeit Gorillas im Kölner Zoo gezeichnet. 5. Mein Berufswunsch war aber über viele Jahre Polizistin. 6. Heute bin ich, wie ihr wisst, Handwerkerin mit Leib und Seele.
Von Großkatzen bis zur Kunst der Gestikulation: Meine Vorlieben und Erfahrungen jenseits des Handwerks
7. Ich mag Katzen nicht wirklich, aber Großkatzen faszinieren mich. 8. Ich habe gut 2 Jahre in einer Kneipe gearbeitet 9. Ich gestikuliere sehr gerne 10. Ich liebe Kaffee. Am liebsten mit einem Tropfen Kardamom-Öl. 11. Der „Bodensee“-Kaffee ist so ziemlich das Schlimmste, was es gibt. 12. Ein Espresso muss heiß, stark und süß sein. Etwas blöd, dass ich meinen Zuckerkonsum eingeschränkt habe.
Eine Mischung aus Vorlieben, Eigenarten und Verpeiltheit: Entdecke mehr über mich!
13. Wenn ich mal Bier trinke, dann am liebsten Kölsch. Und das noch lieber als „Schuss“ – Kölsch mit Malzbier. 14. In der Pfalz, wo ich herkomme, trinkt man allerdings eher Pils. Das geht aber auch nur als Radler. 15. Wein geht mal zu einem guten Essen, aber ich brauche es nicht wirklich. 16. Ich werde auch nie verstehen, warum man in der Pfalz Wein mit Wasser oder Zitronenlimo mischt. Da bleib ich lieber bei Wasser. 17. Ich mag Spieleabende. 18. Was ich allerdings gar nicht mag, ist, wenn das Klopapier falsch herum hängt. 19. Diese Bindestriche – und drei Punkte … liebe ich wiederum, um meinen Sätzen „das Gesprochene“ zu geben. 20. Nein, ich habe keinen Schuh- und Taschentick, obwohl ich eine Frau bin. Aber dafür stehe ich morgens vor meinem Kleiderschrank und denke mir: „Hilfe, ich habe nichts zum Anziehen.“ Gut, dass ich in der Werkstatt meine Arbeits-T-Shirts habe 21. Oft laufe ich an Leuten vorbei, ohne sie zu erkennen. Falls dir das passiert, nimm es nicht persönlich. In der Beziehung bin ich einfach total verpeilt.
20 zufällige Fakten über mich | Reise Edition (Teil 2)
Juhu, es ist wieder Zeit, mehr über mich zu erzählen! In einem früheren Artikel können Sie bereits 20 Fakten über mich lesen, aber zwanzig sind nicht genug. Deshalb gebe ich Ihnen hier ein paar weitere persönliche Fakten über mich, damit Sie mich besser kennenlernen können. Viel Spaß!
Von Motorradabenteuern in Norwegen bis zur Sehnsucht nach Frankreich: Meine Reiseerlebnisse
1. Einen meiner schönsten Urlaube habe ich mit meinem Mann auf unseren Motorrädern durch Norwegen verbracht. 2. Ich brauche es nicht mehr so warm, aber die Kälte ist genauso ein Horror für mich. Trotzdem liebe ich die nordischen Länder. 3. Bis zu einem Alter von ca. 23 Jahren war alles unter 30° Grad kalt. Jetzt reichen mir 25° Grad. 4. Hamburg & Paris sind meine Lieblingsstädte 5. Und ich liebe Frankreich! 6. Die 11. Klasse wollte ich eigentlich in Frankreich verbringen. Aber das hat leider nicht geklappt.
Von Flitterwochen in Paris bis zur Faszination für das alte Ägypten: Meine vielfältigen Interessen und Vorlieben
7. Dafür haben mein Mann und ich dann unsere Flitterwochen in Paris verbracht. Und wir haben im Hotel gegenüber dem „Cimetiere de Montmartre“ gewohnt. 8. Zu meinen Lieblingsbüchern zählt die Reihe „Ramses“ von dem französischen Schriftsteller und Ägyptologen Christian Jacq. 9. Mich fasziniert das alte Ägypten. Meine Frettchen hatten die Namen von Göttern und einem Pharao. Nari war die Kurzform von Nefertari, Hathor ist die Göttin der Liebe & Beschützerin des Pharao 10. Man sagt ja, dass Tierbesitzer ihren Tieren immer ähnlicher werden. Meine Neugierde habe ich wohl von meinen Frettchen übernommen. 11. Ich mag die Berge nur bedingt – die engen mich ein. 12. Ich liebe es, durch Kathedralen zu laufen. Diese besondere Stille und das Innehalten…Da kann ich auch mal zickig werden, wenn Leute zu laut werden.
Erlebnisse am Strand, Sprachführer und tierischer Quatsch: Meine bunte Palette an Interessen und Vorlieben
13. Und noch mehr, ich bewundere Sonnenunter- und Sonnenaufgänge. Die fotografiere ich dann auch leidenschaftlich gerne. 14. Ich würde gerne nochmal nach Florenz, aber ich habe ein kleines „Kunst-LK-Trauma“ 15.Einer meiner Träume ist es, die Nordlichter zu erleben. Aber die sollen ja auch auf Usedom sichtbar sein. Dann muss ich nicht ins ganz Kalte. 16. Ich laufe gerne barfuß. 17. Am Strand probiere ich immer wieder aus, ob ich noch ein Rad schlagen oder einen Handstand kann. 18. Bei jedem Urlaub in einem Land mit einer anderen Sprache habe ich (fast immer) einen passenden Sprachführer im Gepäck. Ich versuche auch immer zumindest die Standard-Floskeln wie „Guten Tag“, „Danke“ und „Bitte“ in der entsprechenden Sprache zu nutzen. 19. Joggen habe ich schon immer gehasst, probiere es aber immer wieder aus. Nur um festzustellen, dass es definitiv nicht meine Sportart ist. 20. Ich nehme mich nicht immer ernst und mache gerne mal Quatsch – zumindest mit meinen Tieren.
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