Impressionen

Wie schon erwähnt, bin ich ein „Kipp-Krabbler“, der aber auch gerne in Antiquariaten und bei Antiquitätenhändlern gucken geht ... Manche Stücke findet man aber nur durch zu Zufall – oder Bestimmung?
In meinem neuen Atelier habe ich leider nicht mehr die Möglichkeiten, all meine Schätze angemessen zu präsentieren ... Kommt vielleicht wieder. Mal sehen, was sich im Laufe der Zeit hier auf der Sonneninsel noch so tut.

Lieblingsstücke

Ein solches Stück ist meine Kasse von National aus dem Jahr 1910. Sie ist mir in Büsum bei einem Teehändler über die Füße gelaufen. Irgendwie stand ich auf einmal in diesem Laden und habe versucht, dem Besitzer zu erklären, dass die Kasse zu mir
gehört. Das fand er nicht... jedenfalls zu diesem Zeitpunkt. Ein Jahr später rief mich der Teehändler an und hat mir die Kasse zum Kauf angeboten. Was für ein Glück, dass ich kurz vor der Meisterprüfung stand und meine Eltern noch auf der Suche nach einem Geschenk waren 😉 Ein paar Wochen später kam meine Kasse zu mir. 
In meiner alten Werkstatt in Dannstadt-Schauernheim war sie 
der Blickfang.
Natürlich ist sie mit ins neue Atelier im Seebad Bansin umgezogen, aber da ist sie leider nicht so präsent.
__________________________________________________________
Blick in die Werkstatt der Goldschmiede von Grünberg mit Meisterbrief, Restauratorenurkunde und Goldschmiedewerkzeug.

Raum für Kunst

Selbst mein Meisterbrief und das Zertifikat der Restauratorenausbildung werden in Rahmen präsentiert, die eher an den Barock als an die heutige Zeit denken lassen. Man findet aber nicht nur meine Kostbarkeiten sondern auch Werkzeug in meinem Atelier. Auch daran erkennt man meinen Hang zum Klassischen, altehrwürdigen. Ich besinne mich gerne auf die Basis, auf die Wurzeln und schöpfe daraus Kraft und Inspiration.
Mein Werkbrett steht auch hier wieder im Verkaufsraum und zieht wie auch ein paar kleine Maschinen die Blicke auf sich.
Damit die Wände nicht kahl sind, werden sie auch hier in Bansin immer wieder von Künstlern verschönert.
Aktuell sind Bilder von Nina Scherlenberg zu sehen. Unter anderem eine Neuinterpretation des Fischbrötchens im Comic-Stil.