Frohe Weihnachten und einen tollen Start ins neue Jahr!

Wir machen Urlaub vom 27.12.2017 bis zum 03.01.2018.
Ab Donnerstag, den 04.01.18 sind wir wieder da.

Es ist wieder soweit … Der Urlaub steht an.

Es ist wieder soweit … Der Urlaub steht an.

Vom 15.10. bis 28.10. geht es in den wohlverdienten Urlaub

Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft müssen wir noch mal alle Batterien aufladen.
Es war in letzter Zeit doch sehr turbulent in der Werkstatt… Seit August hat sich mein Team um eine Azubine vergrößert. Die Ausbildung macht viel Spass, kostet aber auch Zeit und Kraft. Dadurch ist ein Urlaub mal wieder nötig.

Jutta Stein stellt ihre Serie "London crime" in der Goldschmiede vor

Jutta Stein stellt ihre Serie „London crime“ in der Goldschmiede vor

Zwischendurch waren wir noch auf der Intergem – die vielen tollen Steine, die es da gab haben uns viel Input gegeben. In Zusammenarbeit mit einer tollen Künstlerin aus der Verbandsgemeinde wurden nicht nur wieder neue Bilder an die Wände der Goldschmiede gehangen sondern es sind auch sehr viele tolle Ketten aus Edelsteinen entstanden.
Weitere Informationen zu Jutta Stein gibt es hier -> Klick

 

Ab dem  30. Oktober sind wir wieder mit viel Motivation, hoffentlich einer bis dahin gesunden Azubine, neuen Ideen und einer entspannten Sicherheitsbeauftragten zurück.

Ausstellung WERTE 2017 – Werkstätten traditioneller Handwerkskunst

Ausstellung WERTE 2017 – Werkstätten traditioneller Handwerkskunst

Wir laden Sie herzlich zur Ausstellung WERTE 2017 – Werkstätten traditioneller Handwerkskunst ein.

Samstag, 25.03. und Sonntag, 26.03.
in der Sayner Hütte in Bendorf

 

Wo früher die Hochöfen glühten, gebe ich zusammen mit anderen renommierten Handwerksunternehmen und preisgekrönten Restauratoren besondere Einblicke in meine Arbeit. Die frisch sanierte Gießhalle ist erst seit kurzem für die Öffentlichkeit zugänglich und bildet einen imposanten Rahmen für die Präsentation von Handwerksthemen und kulinarischen Genüssen. Flanieren Sie mit einem Gläschen Wein in der Hand, den Duft von französischen Backwaren in der Nase und informieren Sie sich dabei über Wissenswertes rund um Restaurierung und Handwerkskunst.

Die Ausstellung ist am Samstag von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Zusätzlich werden an beiden Tagen jeweils um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr Führungen von Barbara Friedhofen (Leiterin des Rheinischen Eisenkunst-Museums) durch das historische Hütten-Ensemble angeboten. Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen zu den ausstellenden Unternehmen erhalten Sie hier auf der Homepage der WERTE

Der Veranstaltungsort ist zwar neu, nicht jedoch die Veranstaltungsreihe WERTE, die bereits 2013 und 2015 im Koblenzer Kurfürstlichen Schloss zu Gast war und zahlreiche Besucherinnen und Besucher anlockte. Interessierte können beispielsweise beim Polstern zusehen, Wissenswertes zum Umgang mit Antiquitäten erfahren oder umgearbeitete Pelz-und Lederbekleidung bewundern. Ebenso werden Restauratoren im Goldschmiedehandwerk den aufwändigen Entstehungsprozess ihrer Schmuckstücke zeigen. Wer selbst ein Erbstück zuhause hat und dazu professionellen Rat sucht, ist bei der WERTE 2017 ebenso gut aufgehoben. Alle Aussteller/innen sind Experten auf ihrem Gebiet und können fachkundig über Wert und Maßnahmen zum Erhalt Auskunft geben.

Ich freue mich, wenn Sie die einmalige Gelegenheit, uns über die Schulter zu schauen, nutzen.

 

Informationen zur Ausstellung WERTE 2017 in der Sayner Hütte in Bendorf

Unterschied zwischen Juwelier und Goldschmied?

Unterschied zwischen Juwelier und Goldschmied?

Juwelier & Goldschmied … 2 verschiedene Welten

Brigitta von Gruenberg - mit Fliege und Manschettenknoepfen

Brigitta von Gruenberg – mit Fliege und Manschettenknoepfen

Ich habe vor kurzem auf meiner Facebook-Seite gefragt, welche Fragen es in Bezug auf den Beruf des Goldschmieds bzw. auf die Arbeit des Goldschmieds gibt.
Eine der Fragen war, wo genau der Unterschied zwischen einem Juwelier und einem Goldschmied liegt.

Die Frage lässt sich leicht beantworten …

Handwerk trifft auf Verkäufer

Ok – das ist vielleicht etwas sehr wenig als Antwort. Ich versuche im Folgenden die Unterschiede aufzuzeigen. Bitte nicht vergessen, dass ich voreingenommen bin 😉

Der Juwelier

Brigitta von Gruenberg - mit Dobermann

Brigitta von Gruenberg – mit Sicherheitsbeauftragten

Der Juwelier ist der Besitzer bzw. Inhaber eines Schmuckgeschäftes. Es ist ein klassischer Ausbildungsberuf, wobei es zwei Arten der Ausbildung gibt.
Es gibt die 2-jährige Ausbildung zum Fachverkäufer/in für Schmuck, Uhren, Gold- und Silberwaren und es gibt die 3-jährige Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, bzw. zur Einzelhandelskauffrau für Schmuck, Uhren und Silberwaren.

Nach der Ausbildung kann man nur eins – Verkaufen. Manchmal lernen die Azubis auch das Perlenketten knoten … das kommt ein bißchen auf den Ausbildungsbetrieb an.
Natürlich gibt es auch Goldschmiede, die Einzelhandelskaufmenschen ausbilden – die können dann vielleicht noch Karabiner oder Federringe wechseln.
Ab und an haben Juweliergeschäfte auch angestellte Goldschmiede oder Uhrmacher dabei, die sind dann für die Reparaturen verantwortlich.
Wenn es das nicht gibt, wird alles an Reparaturen, Umarbeitungen und ggf. auch Neuanfertigungen außer Haus gegeben.

Bei den großen Juwelierketten wird z.B auch vorgeschrieben, was die Angestellten an Kleidung tragen dürfen und was nicht. Oft ist es eine Kombination aus Schwarz-Weiß (können Nari und ich auch …)

Kommen wir nun in meine Welt … der Goldschmied

Arbeit am Poliermotor

Arbeit am Poliermotor

Der Goldschmied lernt das Handwerk 3,5 Jahre lang … eine harte, schlecht bezahlte Zeit, die aber viel Spass macht und man meistens dreckige Hände hat! Wenn man es möchte jedenfalls.

Der Goldschmied
* fertigt neuen Schmuck an – nach seinen Entwürfen oder auch nach den Wünschen der Kunden.
* arbeitet Schmuck um – das heißt, Schmuck, der nicht mehr gefällt wird in ein neues Gewand gekleidet
* repariert Schmuck – meistens gerissene Ketten löten oder Ringe vergrößern / verkleinern
* kann Perlenketten knoten

Brigitta von Gruenberg - am Werkbrett

Brigitta von Gruenberg – am Werkbrett

Aber der Goldschmied kann auch Schmuck verkaufen. Nicht immer haben wir Goldschmiede nur „unseren“ Schmuck. Wir kaufen auch Schmuck dazu. Wir sind also auch so etwas wie ein Juwelier – sollte man aber nicht unbedingt sagen … Das könnte Goldschmied in den falschen Hals bekommen 😉

Ich selbst arbeite in meiner Werkstatt auch für Juweliere – das heißt, ich repariere im Auftrag den Schmuck der Kunden.

Dadurch, dass ich selber Schmuck anfertigen kann, kann ich meine Kunden natürlich auch anders beraten.
Oftmals passt ein Schmuckstück nicht 100%ig zum Träger. Aber wie heißt es so schön:

Was nicht passt, wird passend gemacht!

Und genau das liebe ich so sehr an meinem Beruf.

Etwas für mich sehr schönes ist es, wenn ich Paare in meiner Werkstatt habe, die einen Trauring-Kurs besuchen.

Laien lernen meinen Beruf kennen und schmieden ihr Glück gemeinsam!
Brigitta von Gruenberg - mit Lupenbrille

Brigitta von Gruenberg – mit Lupenbrille

Spätestens nach 10 Minuten sind die Augen riesengroß und die Überraschung, dass der Ring nicht einfach schon fertig poliert auf dem Werkbrett liegt ist groß.

Ich hoffe, ich konnte den Unterschied zwischen Goldschmied und Juwelier gut erklären. Wenn Fragen offen sind – einfach Fragen (per Kommentar, per Mail oder auch als Postkarte).
Wenn es andere Fragen zu meinem Beruf gibt – her damit! Ich beantworte sie sehr gerne.

 

Auszeit

Auszeit

Ich brauche dringend eine kleine Auszeit …

Es ist soweit … Heiligabend, 12 Uhr 30 …
Alle wichtigen Aufträge sind fertig, alle Geschenke wurden abgeholt, alle Päckchen sind wohlbehalten angekommen.

Ich kann mich also beruhigt in die Weihnachtspause begeben. Und wenn ich ehrlich bin – ich habe eine kleine Auszeit auch wirklich nötig! Ich mag keine Ringe, Ohrringe oder Ketten mehr sehen, auch kein Werkzeug mehr…

Das Jahr 2016 war sehr spannend:

Anhänger

  • Ich habe viele tolle neue Menschen kennenlernen dürfen
  • Die Inhorgenta wurde wie jedes Jahr besucht
  • Meine Lieblingsfotografin Britta Schlier hatte eine Idee für ein Foto-Shooting
  • Die Grafikerin Verena Sati entwirft mit den Fotos einen neuen Flyer
  • Es sind viele tolle neue Schmuckstücke entstanden
  • Viel ungeliebter Schmuck wurde umgearbeitet
  • In viele leuchtende Augen habe ich dieses Jahr blicken dürfen
  • Seit September habe ich eine nette Mitarbeiterin
  • Ich suche einen Azubi
  • Es war ein anstrengendes Weihnachtsgeschäft mit vielen tollen Anfertigungen

 

Aber es war auch ein anstrengendes Jahr, deswegen brauche ich eine kleine Pause um den Kopf frei zu bekommen, neue Kräfte zu sammeln und neue Ideen zu finden.

Vom 27.12.2016 bis zum 04.01.2017 bleibt die Goldschmiede geschlossen!

Ab Donnerstag, den 05. Januar geht es mit neuem Elan wieder weiter.

Ich

Für 2017 steht auch schon einiges auf dem Plan …

  • Bewerbungsgespräche werden geführt *yeah*
  • Neue Stücke für die Zusammenarbeit mit Stil-l-voll Tragen sollen entstehen
  • Die alljährliche Fahrt nach München mit meiner Mutter
  • Es wird eine ausgefallene Schmuck-Kollektion in Zusammenarbeit mit meiner Mitarbeiterin entstehen
  • Ein großes Thema wird das „Wort des Jahres“ sein
  • und vieles mehr …

 

Ich wünsche Ihnen & Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen tollen Start ins neue Jahr!

Azubi gesucht … !

Azubi gesucht … !

Das Team der Goldschmiede soll sich um einen Azubi vergrößern.

Nachdem ich seit 6 Jahren selbständige Goldschmiedemeisterin bin, bin ich bereit für den nächsten Schritt – einen jungen oder junggebliebenen Menschen im Beruf des Goldschmiedes auszubilden.

Ich biete entweder die klassische Ausbildung im dualen System oder einen Platz für eine Anschlusslehre.
Wo ist da der Unterschied?

Bei der klassischen Ausbildung beginnt der Azubi im 1. Lehrjahr im Betrieb. Dazu kommt der Besuch der Berufsschule – in meinem Fall ist es die Berufsschule in Idar-Oberstein.
Der Berufschulunterricht finden im Blockunterricht statt.
Nach gut 1,5 Jahren Lehre steht die Zwischenprüfung vor der Handwerkskammer Kaiserslautern an.
Nach 3,5 Jahren endet die Ausbildung mit der Gesellenprüfung – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Lehrlinge mit Abitur können die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzen, müssen sie aber nicht.

Die Anschlusslehre richtet sich an Absolventen der Berufsfachschule in Pforzheim.
Auf der Berufsfachschule (2 Jahre Theorie und Praxis im Schulunterricht) legen die Lehrlinge bereits die Zwischenprüfung ab. Der theoretische Teil der Abschlussprüfung ist gleichzeitig die theoretische Gesellenprüfung. Das heißt, der Lehrling fängt im 3. Lehrjahr im Betrieb an und muss nicht mehr zur Berufsschule.

 

Natürlich gibt es ein paar kleine Anforderungen an den Bewerber bzw. die Bewerberin …

Anforderungen an den Lehrling

  • männlich / weiblich … es muss passen
  • Begeisterung für Schmuck
  • Handwerkliches Geschick
  • Kreativität
  • Guter Hauptschulabschluss
  • Gute Deutschkenntnisse in Wort & Schrift
  • Sympathisches & gepflegtes Auftreten
  • Sorgfältige Arbeitsweise
  • Teamfähigkeit
  • Motivation

Angst vor oder eine Allergie gegen Hunde ist leider ein Problem, denn meine Sicherheitsbeauftragte (in Form eines  Dobermanns) ist immer mit in der Werkstatt. Sie wird bei der Auswahl des zukünftigen Lehrlings ihre Meinung kund tun. Bestechungsversuche sind zwecklos …

 

Wie läuft das Bewerbungsprozedere ab?

Ich freue mich über eine klassische schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen. Wenn jemand schon Schmuck hergestellt hat, dürfen auch Bilder bei gelegt werden.
Die Bewerbung wird bitte geschickt an:
Goldschmiede Brigitta von Grünberg
Hauptstr. 111
67125 Dannstadt-Schauernheim
Gerne darf die Bewerbung auch per eMail an info@goldschmiede-von-gruenberg.de geschickt werden.

Ich melde mich dann zeitnah auf die Bewerbung. Es folgt dann ein Bewerbungsgespräch und ein „Probearbeiten“.

Ich freue mich auf zahlreiche ernstgemeinte Bewerbungen.

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Einladung zum Hof-Adventsmarkt

Einladung zum Hof-Adventsmarkt

Die Vorweihnachtszeit beginnt …

Bei uns in Dannstadt beginnt die Vorweihnachtszeit traditionell – immerhin seit 7 Jahren – mit dem Hof-Adventsmarkt bei „Unverblümt – Blumen und mehr“.
Ein kleiner Blumenlasen auf der Hauptstraße 213 in 67125 Dannstadt-Schauernheim lädt zum Markt ein am

Samstag, den 19. November 10 – 19 Uhr
Sonntag, den 20. Novemver 11 – 16 Uhr

Wegen des Marktes ist die Goldschmiede am Samstag geschlossen – Ihr findet mich da in einem der Stände 😉

Es gibt dieses Jahr einiges zum gucken und einkaufen …
* Adventskränze & Weihnachtsdeko von Unverblümt
* Schmuck aus der Goldschmiede (also von mir 😉 )
* Handgenähtes von „Himmlisches & Herziges“
* Unikate aus Glas, Stoff & Polymer Clay von Junika
* Deko von Clair-Laudenbach
* leckere Produkte „von Heike“

Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt:
* Dell’s Hofschlachtungen versorgen uns mit frischen Leckereien
* Flammkuchen
* Glühwein & Kinderpunsch

Warum ich das schreibe?

Weil ichvon Beginn an den Adventsmarkt mit organisiere – meistens in Form der Flyer und Plakate, aber auch bei den Anzeigen und beim Aussuchen der Aussteller stehe ich mit an vorderster Front.
Seit 7 Jahren gibt es den kleinen, feinen Adventsmarkt jetzt schon. Immer ein fester Termin im Termin-Kalender.
Das Datum ist auch einfach zu merken – es ist immer der letzte Wochenende vor dem ersten Advent.

Für mich ist das der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft. Auch wenn es mit sehr viel Arbeit verbunden ist – ich freue mich immer sehr auf den Markt.

Wir Aussteller freuen uns sehr, wenn wir Euch begrüßen dürfen!

 

Schmuck trifft Kunst …

Schmuck trifft Kunst …

Kunst und Schmuck … 2 Welten, die doch zusammen passen

Vor 2 Jahren habe ich die Goldschmiede auf der Hauptstraße in Dannstadt neu eröffnet. Mir war schnell klar, dass kahle Wände nicht schön sind und nur der Meisterbrief als Wandschmuck nicht ausreicht.

Von Anfang an habe ich meine Wände Künstlern aus der Umgebung zu Verfügung gestellt.
Die Vorteile liegen auf der Hand – ich habe Bilder an den Wänden und der Künstler stellt seine Bilder bzw. seine Kunst einen ganz anderen Publikum als sonst vor.

Über eine Businessgruppe für Frauen habe ich vor etwas mehr als einem Jahr Christine Keller kennengelernt. Schnell war klar, dass ich die Art ihrer Bilder mag. Was lag näher als einfach zu fragen, ob sie sich vorstellen könnte, in der Goldschmiede auszustellen.
Letzten Winter gab es bereits eine Ausstellung mit Christines Kunst – die dann über den Sommer durch Fotografien von Britta Schlier abgelöst wurden.

Für den Winter musste mehr Farbe her

So sehr ich Brittas Fotografien liebe, diese Fotografien waren für die Weihnachtszeit nicht das richtige – ich brauchte mehr Farbe, mehr Kraft und nicht so viel Ruhe. Da es Landschaftsfotografien waren, strahlen diese Bilder unweigerlich eine Ruhe und Entspannung aus. Unglaublich schön und stimmungsvoll laden sie zum Träumen ein… Ich habe selbst gemerkt, wie mich die Bilder öfter von der Arbeit „abgehalten“ haben, weil ich mich in ihnen verloren habe. Definitiv nicht das richtige für die anstehende Weihnachtszeit 😉

Also habe ich mich wieder mit Christine Keller abgesprochen, dass ich neue „Farbe“ an den Wänden brauche. Diesmal ist rot die dominierende Farbe. 4 recht große, sehr kraftvolle Bilder zieren seit einer Woche die Wände der Goldschmiede.

Schmuck trifft Kunst

Die Bilder treffen sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber das ist auch nicht schlimm. Wir sind nicht alle gleich, also gefällt uns auch nicht alles 😉
Ich jedenfalls freue mich jedes Mal, wenn ich die Bilder angucken kann. Sie geben mir Kraft und machen Mut.

Mehr Informationen zu der Künstlerin und ihrer Kunst gibt es hier.

 

 

Wir sind dann mal weg …

Wir sind dann mal weg …

Vom 30.09. bis 09.10. geht es weg in den Urlaub

 

Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft muss ich noch mal alle Batterien aufladen. Deswegen nehme ich mir eine kleine Auszeit …

 

Am 10. Oktober bin ich wieder mit viel Motivation, neuen Ideen und einer entspannten Sicherheitsbeauftragten zurück.

Die Entstehung von Trauringen in einem etwas anderen Design

Die Entstehung von Trauringen in einem etwas anderen Design

Ein Paar Design-Trauringe entsteht …

Wenn Paare sich zu ihrer Hochzeit ein besonderes Design wünschen – zumindest was die Trau-Ringe angeht – sind sie bei mir genau richtig.
Ich liebe es, Trau-Ringe in einer anderen Art anzufertigen.

Diesmal hatten sich meine Kunden in meinem Online-Shop umgeguckt und sich in einen besonderen Ring verliebt – einen Treppenring aus Silber und Roségold.
Das ist definitv kein alltäglicher Ring 🙂

Aber ich liebe ja die Herausforderung

Das Pärchen ist extra aus Frankfurt zu mir in die Werkstatt gekommen, um sich beraten zu lassen. Immer wieder fiel der Blick auf den Treppenring, obwohl noch andere außergewöhnliche Ringe auf dem Tisch lagen…. Der Treppenring sollte es also sein.
Also ging es weiter zum Ringgrößen messen – ich muss ja wissen, was ich an Material brauche.

Nach ein paar Tagen hatte ich das Material beisammen und konnte loslegen …
Zuerst habe ich versucht, mit Strichen die Treppen anzuzeichen – mit mäßigem Erfolg 😉 Wenn es so nicht geht, geht es anders.

Einfach drauflos arbeiten.

Nach vielen, vielen Sägeschnitten konnte dann endlich die Feile genutzt werden. Mit viel Schweiß und auch einigen Blasen an meinen Fingern sind viele Treppen entstanden. Auch wenn die Stufen nicht genau so sind wie in dem Modell… Aber das macht ja das Individuelle aus.
Nach dem Feilen konnte das Roségold vorbereitet werden und aufgelötet werden. Das sieht immer etwas wüst aus – das wird aber noch schön 😉

Also, weiter im Ablauf … Löten, abbeizen (d.h. Oxide und Flußmittelreste entfernen), Überstände absägen und die Seiten abfeilen.
Die Oberflächen wurden natürlich auch noch geschmirgelt.

Puhhh – fast fertig…
Jetzt wurde noch die Innenkante gebrochen, damit die Ringe auch bequem am Finger sitzen. Gerade bei Trau-Ringen ist das ein Muss in meinen Augen!
Zum Schluss habe ich noch alles poliert und als besonderen Hingucker habe ich der Oberfläche ein schlagmattes FInish verpasst.

Zum Abholen und zu Anprobe kamen meine Kunden dann nochmal zu mir in die Goldschmiede… Wie immer war ich etwas aufgeregt – war gar nicht nötig. Das Paar war begeister!

So soll es sein 🙂

Hier kommt noch eine kleine Collage mit den Einzelschritten.

Treppen-Trau-Ringe entstehen